Wohngemeinschaften sind populär

Wohngemeinschaften in Deutschland

“WG” steht für…

Wohngemeinschaft , und somit auch für das Zusammenleben mit anderen-im Idealfall natürlich netten und gleichgesinnten-Menschen und das damit verbundene Versprechen, (fast) nie alleine sein zu müssen (…sondern lediglich ab und zu allein sein zu können, wenn und wann immer man das möchte, weil das WG- Leben manchmal auch eben doch recht “trubelig” sein kann:-) ).

Damit wäre also zumindest schon eine Antwort auf die Frage: “Warum sind Wohngemeinschaften eigentlich so populär?” gefunden. Aber das ist natürlich weder die einzig mögliche Antwort, noch die “ganze “Wahrheit”.

Wohngemeinschaften sind populär…

…und das kommt nicht “von ungefähr”. Neben dem bereits genannten Vorteil, den das WG-Leben so mit sich bringt, ist natürlich auch der “Faktor Geld” in diesem Zusammenhang keineswegs zu vernachlässigen .Schließlich sind die Mietpreise in den letzten Jahren-vor allem in deutschen Großstädten- zum Teil in geradezu “astronomische Höhen” gestiegen. Dies hat zur Folge, dass die Miete bei vielen Menschen mittlerweile einen sehr großen Teil ihres verfügbaren Einkommens “verschlingt” und “Wohnen” (zumal in den begehrten Innenstadt-Lagen) bisweilen zu einem echten “Luxus-Gut” geworden ist.

Wohngemeinschaften sind populär
Wohngemeinschaften sind populär

Auch und besonders für junge Menschen- Studenten, Auszubildende oder “Berufs-Einsteiger”-wird es somit immer schwieriger, eine Bleibe zu finden, die mehr ist, als nur eine “Notlösung”, sondern die vielleicht sogar das Potential hat, zu einem echten “Zuhause” zu werden. Und immer dann ist ist die Gründung einer WG geradezu ideal! So hat man nämlich die Möglichkeit, sich mit anderen nicht nur die Wohnung, sondern eben auch die Miete-und alle anderen anfallenden (Neben-)Kosten- zu teilen–und eine Menge Geld zu sparen!Und den Spaß und die tollen Parties bekommt man dann oft- wenn man Glück hat oder ganz einfach die “richtigen” Mitbewohner (Flatmate) ausgewählt hat- ganz einfach noch “gratis” dazu.

Wohngemeinschaften in Deutschland…

…gibt es -in der heute bekannten und so weit verbreiteten Form- wohl ungefähr seit Ende der 1960-er Jahre. Dies war ja bekanntlich eine “Zeit des Aufbruchs” und eine Zeit, in der (zumeist) junge Menschen- die dann in der Folge und bis heute oft als “Alt-68-er” bezeichnet wurden und werden- die Lebensweise und die Ansichten ihrer Eltern (und Großeltern)ebenso vehement, wie nachhaltig und bisweilen sogar auch ziemlich “radikal” in Frage gestellt haben. Eine Zeit, in der die (jungen) Menschen nicht nur auf der Suche nach neuen Idealen und (glaubwürdigen) Vorbildern , sondern auch nach neuen Lebens-und Wohn-Formen waren. Und so wurde dann eben auch das Zusammenleben in Wohngemeinschaften- oder “Kommunen”, wie sie “damals” auch genannt wurden- natürlich mit großer Begeisterung “ausprobiert”–und für gut befunden.

Wohngemeinschaften in Deutschland
Wohngemeinschaften in Deutschland

Auch im 21. Jahrhundert und heute…

…gilt : “Wohngemeinschaften sind populär” -um nicht zu sagen: WGs sind beliebter als jemals zuvor! Und das trifft insbesondere auf Wohngemeinschaften in Deutschland zu. Statistische-in einer groß angelegten, mehrjährigen Umfrage erhobenen- Daten belegen dies verlässlich: im Jahr 2015 haben in der Bundesrepublik mehr als 4,1 Millionen Menschen zusammen mit anderen in einer WG gelebt.

Darunter waren und sind- was ja auch keineswegs überraschend sein dürfte- stets überdurchschnittlich viele junge Menschen und insbesondere Studenten . Von diesen wohnen nämlich derzeit ca. 35 % in einer – unterschiedliche großen und bisweilen “bunt gemischten”- Wohngemeinschaft–und leben, lernen und feiern somit zusammen mit anderen Kommilitonen.

Party in der WG
Party I’m WG – Hier kann man auch Bier und Wein trinken! 🙂

Für Wohngemeinschaften in Deutschland gilt also : dies ist ein Modell “mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft”!

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